Meistgestellte Fragen
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Selbst der erfahrenste Gleisbauer fragt nach. Die meistgestellten Fragen haben wir hier gesammelt und beantwortet.

Hydraulik

Warum sind einwandfrei funktionierende Filtersätze so wichtig? 

Leistung, Sicherheit und Lebensdauer einer Maschine hängen ganz entscheidend von der einwandfreien Funktion der Filtertechnik ab. Filtereinsätze spielen dabei eine wesentliche Rolle.


Bei der Leistungsfähigkeit einer Gleisbaumaschine denkt man in erster Linie an die Arbeitsaggregate. Allerdings können diese Aggregate nur dann die volle Leistung bringen, wenn auch das Hydrauliksystem einwandfrei funktioniert. Die reibungslose Funktion dieses Systems hängt wiederum entscheidend von der eingesetzten Filtertechnik ab. Perfekt 

passende Filter tragen dazu bei, ungeplante Stillstände und erhebliche Folgeschäden zu vermeiden. Sie sind die notwendige Voraussetzung für eine lange Lebensdauer der Maschine. Unpassende Filter stellen Risikofaktoren dar, die noch immer unterschätzt werden.


Der Leiter Konstruktion Hydraulikanlagen bei Plasser & Theurer dazu: „Einwandfrei funktionierende Filtereinsätze sind eine wesentliche Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit und Sicherheit. Das trifft auf Maschinen jeder Größenordnung zu, von kompakten Stopfmaschinen über Schotterpflüge bis hin zu großen Bettungsreinigungsmaschinen.“

Hydrauliksystem
Die Hydraulik bildet das Rückgrat unserer Instandhaltungsmaschine.
Passende Filtertechnik
Die reibungslose Funktion wird von der passenden Filtertechnik entscheidend mitbestimmt.

Warum sollten Original-Filtereinsätze verwendet werden?

Original-Filtereinsätze erfüllen alle Anforderungen, die Maschinen von Plasser & Theurer im Einsatz verlangen.


In einer kompakten Stopfmaschine von Plasser & Theurer werden mindestens 20 Filter verbaut. In jedem dieser Filter leisten die Original-Filtereinsätze die wesentliche Arbeit. Sie halten den Hydraulikkreislauf sauber und den Wassergehalt auf einem Minimum. Sämtliche technische Parameter dieser Original- Filtereinsätze – von der Dimensionierung der Filterflächen bis zu den Materialien – entsprechen exakt den konstruktiven Leistungsvorgaben von Plasser & Theurer. Schon kleinste Abweichungen könnten dazu führen, dass die nötige Filterleistung nicht mehr gesichert ist.

Da es sich bei Filtereinsätzen um Verschleißteile handelt, kann diese Filterleistung nur für einen bestimmten Zeitraum gewährleistet werden. Danach müssen die Filtereinsätze ausgetauscht werden.

Alle Vorteile der Original-Filtereinsätze


Sowohl vergleichende Untersuchungen als auch Beispiele aus der Praxis zeigen: Werden nachgebaute Filtereinsätze verwendet, besteht das Risiko unkalkulierbarer Folgeschäden. Original-Filtereinsätze bieten dagegen geprüfte Sicherheit und tragen wesentlich dazu bei, die Performance der Maschinen über die gesamte Lebensdauer zu erhalten.


Original-Filtereinsätze gewährleisten:


  • Zuverlässige Funktion 
  • Präzise Dimensionierung der Filterfläche und Filtereffizienz
  • Optimale Filtermaterialien entsprechend Funktion und Beanspruchung 
  • Fachgerechte Verpackung

Bedeutung der Filtertechnik

Bereits der Hydraulikkreislauf einer kompakten Stopfmaschine zeigt die Bedeutung auf.

Worauf kommt es an?


Original-Filtereinsätze von Plasser & Theurer können sich von nachgebauten Filtereinsätzen in zahlreichen Punkten unterscheiden. Viele davon sind auf den ersten Blick nicht zu sehen. Manche erfordern ein fundiertes fachliches Wissen, um erkannt zu werden. Sicher ist nur, dass Original-Filtereinsätze von Plasser & Theurer die hohen Anforderungen in Qualität und Präzision erfüllen. Beim Original passt jedes Detail!


Hier sind Qualitätsunterschiede möglich:


  • Filtermaterialien (Papier/Glasfaser/Gewebe etc.) 
  • Stützmaterialien (wichtig für Korrosionsschutz, Durchsatzgewährleistung, Kollapssicherheit etc.) 
  • Aufbau der Filterschichten 
  • Verträglichkeit der Klebstoffe mit Original-Ölen 
  • Dimensionierung der Filterflächen (optimale oder zu geringe Filterleistung) 
  • Prüfzertifikate für Materialien und Verarbeitung
  • Verpackung (ausreichender Staubschutz) 
  • Teilebezeichnung (eindeutige und dauerhafte Bezeichnung)
    Qualitätskontrolle

Beim Original passt jedes Teil

Filtereinsätze von Plasser & Theurer bieten die Sicherheit des Originals.

Was darf nicht in die Hydraulik

Schmutz und Wasser sind die wichtigsten Störfaktoren für den einwandfreien Betrieb des Hydrauliksystems. Die Folgen einer ungenügenden Filterung können gravierende Schäden nach sich ziehen.


Hydrauliksysteme funktionieren dann einwandfrei, wenn sie frei von Schmutzpartikeln und Wasser sind. Original-Filter und Original-Filtereinsätze sorgen genau dafür. Wie Verunreinigungen entstehen und welche Folgen sie haben, siehst du hier. Viele davon sind mit freiem Auge gar nicht erkennbar!

Durch die Filterung wird das Hydrauliksystem vor gefährlichen Verunreinigungen geschützt

Verschmutzungsquellen


Produktion

Maschinenbetrieb 





  • Staub in der Arbeitsumgebung 
  • Metallischer Verschleiß 
  • Dichtungsabrieb 
  • Chemische Korrosion
  • Ölalterungsprodukte
  • Crackprodukte 
  • Ölunlösliche Stoffe durch Ölvermischung
  • Kolbenstangen
  • Labyrinth-Dichtungen 
  • Belüftung


Umgebende Luft

  • Kolbenstangen 
  • Labyrinth-Dichtungen 
  • Belüftung


Nachgefülltes Öl

Bilder von links nach rechts: Sauberes Hydrauliköl, Feinpartikel im Hydrauliköl, Grobpartikel im Hydrauliköl

Viele Verunreinigungen sind mit freiem Auge gar nicht erkennbar.

FOLGEN VON VERSCHMUTZUNGEN


Feste Partikel sind Ursachen für 

  • Verschleiß von Komponenten 
  • Ausfall von Komponenten 
  • Einschränkungen der Verfügbarkeit


Flüssige Verunreinigungen (meist freies oder gelöstes Wasser) sind Ursachen für 

  • Korrosion, Verschleiß 
  • Beeinträchtigung der Viskosität 
  • Chemische Reaktion mit Fluid 
  • Einfluss auf Schmiereigenschaften 
  • Ölalterung, Öloxidation 
  • Schlechtere Filtrierbarkeit 
  • Dieseleffekt (Kavitation), Beschleunigung der Ölalterung durch Dampfblasenbildung


Gasförmige Verunreinigungen (Luft) sind Ursachen für

  • Ungenaues Ansprechverhalten von Ventilen 
  • Energieverluste 
  • Pumpenschäden 
  • Aufschäumen 
  • Chemische Reaktion mit Fluid 
  • Oxidation
Verschmutzungspartikel erhöhen den Komponentenverschleiß

Welche Filterarten werden benötigt?

Um alle Arten von Verschmutzungen effektiv zu entfernen, sind Maschinen von Plasser & Theurer mit zahlreichen unterschiedlichen Filtern ausgestattet. 


In den Hydraulik-, Diesel- und Luftsystemen der Maschinen von Plasser & Theurer wird eine Vielzahl von speziellen Filtern eingebaut. In Summe sorgen sie dafür, dass jede mögliche Verunreinigung vermieden bzw. entfernt wird. Auf den nächsten Seiten zeigen wir die unterschiedlichen Filterelemente in der Hydraulikanlage

Die unterschiedlichen Filtertypen im Hydraulikkreislauf unterstützen die Arbeitsfunktion maßgeblich.

Die typischen Filter im Hydrauliksystem:

Original Hydraulik-Saugfilter
Hydraulik-Saugfilter sind im Hydrauliktank montiert und 
schützen die Pumpe.
Hydraulik-Saugfilter
Typische Einbausituation des Filterelements in der Maschine.
Original Hydraulik-Servofilter
Hydraulik-Servofilter schützen die Servoventile mit hoher Genauigkeit.
Hydraulik-Servofilter
Typische Einbausituation des Filterelements in der Maschine.
Original Hydraulik-Proportionalfilter
Hydraulik-Proportionalfilter befinden sich in der Nähe der Aggregate und arbeiten sehr genau.
Hydraulik-Proportionalfilter
Typische Einbausituation des Filterelements in der Maschine.
Original Hydraulik-Retourfilter
Hydraulik-Retourfilter sind extrem feine Filter. Sie sorgen dafür, dass Verschmutzungen aus dem Arbeitsprozess
nicht in den Hydrauliktank zurückgelangen.
Hydraulik-Retourfilter
Typische Einbausituation des Filterelements in der Maschine.
Original Hydraulik-Feinstfilter
Hydraulik-Feinstfilter entfernen Wasser aus dem Hydrauliköl. Sie werden auch Nebenstrom-Filter genannt und übernehmen eine Funktion, vergleichbar mit der Filtration durch die Niere im menschlichen Körper.
Hydraulik-Feinstfilter
Typische Einbausituation des Filterelements in der Maschine.
Pumpfilter beim Hydrauliktank
Pumpfilter beim Hydrauliktank stellen die Sauberkeit des nachgefüllten Öls sicher. Du hast die Wahl zwischen einem Standard-Filtereinsatz oder einem Aquasorb-Einsatz zur Reduktion des Wassergehalts im Hydraulikkreislauf.
Pumpfilter beim Hydrauliktank
Typische Einbausituation des Filterelements in der Maschine.

Belüftungsfilter für den Hydrauliktank 


Gleisbaumaschinen sind im Einsatz hohen Staubbelastungen ausgesetzt. Dieser aggressive Staub darf keinesfalls in den Hydraulikkreislauf gelangen. Wird Öl aus dem Hydrauliktank in das Hydrauliksystem gepumpt, muss Luft in den Tank nachströmen. Strömt das Öl wieder zurück, muss diese Luft wieder entweichen. Beim Betrieb von Zylindern geschieht das schlagartig. Man spricht dann vom „Atmen“ des Tanks. Diese Belüftungsfilter sorgen dafür, dass während dieser „Atmung“ keine Verschmutzungen in das Hydrauliksystem gelangen.

Belüftungsfilter für den Hydrauliktank
Belüftungsfilter sorgen dafür, dass keine Verschmutzungen in das Hydrauliksystem gelangen.
Belüftungsfilter für den Hydrauliktank
Typische Einbausituation des Filterelements in der Maschine.

Welche Filtermaterialien werden verwendet?

Die spezifische Funktion eines Filters erfordert auch das richtige Filtermaterial. Dabei muss eine Reihe von Kriterien berücksichtigt werden.


Gewebe

Glasfaser-Papier





  • v. a. für feinste Filter mit hoher Druckbelastung
  • Feinheit: 1, 3, 6, 10, 20 µ absolut nach ISO 16889 
  • Ölreinheit nach ISO 4406 bis 12/8/2 
  • Hohe Schmutzaufnahme durch Zwei-Lagen-Technik 
  • Nicht reinigbar, Einwegelement


Aquasorb

  • v. a. für Nebenstromfilter 
  • Wasserabsorbierend 
  • Mit Glasfaservlies kombiniert 
  • Nicht reinigbar, Einwegelement

Das ideale Filterelement


Drei Hauptkriterien bestimmen die Qualität eines Filterelements: Feinheit, Schmutzaufnahme und Differenzdruck. Bei idealen Filterelementen stehen diese Kriterien in einem optimalen Verhältnis zueinander. Die Original-Filtereinsätze von
Plasser & Theurer bieten höchste Filterwirkung bei maximaler Schmutzaufnahme und niedrigstem Differenzdruck.

Querschnitt und Aufbau eines Filtersatzes

Welches Öl sichert die Qualität?

Die einwandfreie Funktion des Hydrauliksystems setzt die Verwendung der richtigen Hydrauliköle voraus. Die Verwendung anderer Öle ist mit erheblichen Risiken verbunden.


Aufgrund der hohen Anforderungen setzt Plasser & Theurer ausschließlich folgende zwei Hydrauliköle ein:


  • Mineralöl SHELL TELLUS S3 V und 
  • Bio-Hydrauliköl PANOLIN HLP SYNTH 46

Sicherung der Gewährleistung


Da unsere spezifischen Ansprüche von diesen beiden Ölen erfüllt werden, kann Plasser & Theurer die Gewährleistung
auf Funktion, Sicherheit, Dichtheit und Lebensdauer nur dann übernehmen, wenn eines dieser beiden Öle verwendet wird. Die Beimengung anderer Öle kann bis zur Unbrauchbarkeit des gesamten Hydrauliköls führen und hat den Verlust jeglicher Garantieleistungen zur Folge.

Hochwertige Öle erfordern hochwertige Filterung

 
Bei den beiden empfohlenen Hydraulikölen handelt es sich um absolut hochwertige Produkte. Dieser Qualitätslevel ist deshalb erforderlich, weil die Leistungen moderner Aggregate gerade in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind.
Die hohe Qualität der Öle führt auch zu einer längeren Lebensdauer. So werden heute bis 20.000 Betriebsstunden erreicht. Umso wichtiger sind die fachgerechte Pflege und Filterung dieser Öle.

Öl-Analysen geben Sicherheit

 
Durch die hohe Qualität werden Hydrauliköle heute erheblich länger eingesetzt als noch vor einigen Jahren. Umso wichtiger ist es, innerhalb dieses langen Zeitraums den aktuellen Zustand des Öls nicht aus den Augen zu verlieren. Wir empfehlen deshalb unbedingt die Einhaltung der Prüfintervalle und die Prüfung in einem dafür zugelassenen Labor.


Auf folgende Grenzwerte sollte dabei besonders geachtet werden:


  • Viskosität: 90 % des Original-Werts 
  • Wassergehalt: grundsätzlich so gering wie möglich, maximal zulässige Konzentration bei 1000 ppm. (entspricht 0,10
    Volumsprozent) 
  • Säuregehalt bei Frischöl: TAN (Total Acid Number) 0,05 mg KOH/g 
  • Säuregehalt bei Gebrauchtöl: zwischen 0,05 und 1 mg KOH/g 
  • Reinheit der Anlage: Reinheitsklasse nach ISO 4406: 19/16/13/–20/17/14/ bzw. nach NAS 1638: 7–8
Die hohe Qualität moderner Hydrauliköle bietet eine erheblich längere Einsatzdauer. Regelmäßige Prüfungen im zugelassenen Labor sind jedoch unerlässlich.

Was sind die Risiken wenn keine Original-Filtereinsätze verwendet werden?

Original-Filtereinsätze versus Nachbau: Die Unterschiede sind manchmal auf den ersten Blick nicht sichtbar. Aber es gibt sie. Und wie die Praxis zeigt, führen sie immer wieder zu schwerwiegenden Schäden.


Die fachgerechte Wartung auf Basis der Anleitungen von Plasser & Theurer und die Verwendung von Original-Filtereinsätzen bieten den besten Schutz vor Schäden in Hydraulik-, Diesel- und Luftsystemen. Für streng kalkulierende Kunden besteht deshalb gar kein Zweifel darüber, dass es sich unter dem Strich lohnt, Original-Ersatzteile direkt bei Plasser & Theurer oder bei einem unserer Servicepartner zu beziehen.


Welche Mängel durch unsachgemäße Wartungen und nachgebaute Filtereinsätze auftreten können, zeigen wir euch hier.

Keine Erneuerung der Belüftungsfilter: Maschinenschäden sind nicht auszuschließen.

Belüftungsfilter sorgen für das "Atmen" des Hydrauliktanks. Werden die Filtereinsätze nicht regelmäßig erneuert, dringen Schwebstoffe und abrasiver Staub ein. Auf Dauer sind Maschinenschäden nicht auszuschließen.

Zu hoher Differenzdruck "erdrückt" Filterelement.

Zu kaltes und zu verschmutztes Öl, das ohne Bypass auf einen Filtereinsatz trifft, kann diesen zerstören. Eine Möglichkeit, das zu verhindern, ist die Verwendung von differenzdruckstabilen Filtereinsätze.

Zu hoher Innendruck sprengt Filtereinsatz.

Durch Ölrücklauf aufgrund falscher Installation oder falscher Strömungsrichtung kann der innere Betriebsdruck zu stark ansteigen. Es empfiehlt sich dringend, die Anlage zu überprüfen und Filtereinsätze mit zusätzlichem äußerem Stützmantel zu verwenden.

Typische Mängel bei Nachbauanteilen:

Bei nachgebauten Filtereinsätzen wurde bereits eine Reihe von Mängeln festgestellt. Schon ein Fehler genügt, um erhebliche Schäden zu riskieren.


  • Falsche Filtermaterialien
  • Unkorrekter Aufbau der Filterschichten
  • Mangelhafte Klebstoffe 
  • Zu kleine oder zu große Filterflächen
  • Minderwertige Verpackung 
  • Ungenügende Teilebezeichnungen 
  • Keine Angaben zur Wasserabsorption 
  • Fehlende Qualitätskontrollen 
  • Verklebte Längsnähte verringern die Filterfläche und damit die Filtereffizienz (4)
  • Unvollständig perforierter Stützkorb verringert die Filterfläche (5)
Verklebte Längsnähte
 
Unvollständig perforierter Stützkorb
 

Original-Filtereinsätze und nachgebaute Filtereinsätze im Test

Vergleichende Untersuchungen


Der Druckfiltereinsatz Typ DL 40.60.3E, der vor Servoventilen zum Einsatz kommt, wurde ausführlich getestet. Dabei zeigen Original-Filtereinsätze von Plasser & Theurer erhebliche Vorteile hinsichtlich der Filterwirkung, der Standzeit und der passenden Ausführung.

Der Betawert gibt Auskunft über die Effizienz des Filters und somit über die Leistungsfähigkeit zur Filtration. Diese Kennzahl wird gemäß dem ISO-Standard 16889 bestimmt, dem sogenannten Multipass-Test.

Einkaufskosten zu reduzieren, ohne auf die Original-Filtereinsätze zu verzichten

Angesichts des wachsenden Kostendrucks ist es klar, dass jede Möglichkeit zur Kostenreduktion genutzt wird. Mittlerweile sind es auch kleine Teile wie Filtereinsätze, bei denen gespart wird. Dabei zeigen aktuelle Untersuchungen und immer wieder auftretende Fälle in der Praxis, dass vermeintlich kostengünstige Lösungen zu erheblichen Schäden an den Maschinen führen können.


Wir bieten Original-Filtereinsätze nicht nur für Hydraulikfilter. In den folgenden Angeboten sind selbstverständlich Original-Filtereinsätze für alle in unseren Maschinen verwendeten Filtertypen inkludiert.


Plasser & Theurer bietet zwei konkrete Möglichkeiten, um beim Einkauf von Original-Filtereinsätzen zu sparen:


Um den Aufwand für ein funktionierendes Verschleißteil-Management und die Beschaffungskosten zu reduzieren, hat Plasser & Theurer zwei attraktive Angebote: das FILTEREINSATZ-PAKET-1000H und den Mengenrabatt bei Sammelbestellungen.

Filtereinsatz-Paket-1000h: Alle Filtereinsätze für 1.000 Betriebsstunden


Das Filtereinsatz-Paket-1000h enthält alle Original-Filtereinsätze für die Hydraulik, Pneumatik und das Antriebssystem einer Maschine, die innerhalb von 1.000 Betriebsstunden ausgetauscht werden müssen. Wir stellen das passende
Paket für jede Maschine individuell zusammen!

Original-Filtereinsätze als Sammelbestellung


Für Kunden mit größeren Maschinenflotten gibt es auch eine Alternative zum Filtereinsatz-Paket-1000h: Ab sofort können Großmengen zum Sonderpreis als Sammelbestellungen geordert werden. Nähere Infos erhaltet ihr unter 

parts@15a17bf27e2440cbaa6f1abdcc6d6229plassertheurer.com oder bei eurem zuständigen Plasser & Theurer-Servicepartner!

Original Qualität rechnet sich!

Stopftechnik

Warum muss das Gleis gestopft werden?

Der Nutzen


Mit der Fahrt des Zuges wirken auf das Gleis hohe dynamische Kräfte: Das gesamte System, bestehend aus Schiene, Schwellen und Schotter, verformt sich und kehrt als elastisches System wieder in die Ausgangslage zurück. Auf Dauer ist durch diese hohe Belastung die ideale Lage des Gleises nicht mehr gegeben.


Wird ein gewisses Qualitätsniveau unterschritten, muss daher das Gleis instand gehalten werden. Um die ideale Lage wiederherzustellen, wird das Gleis mit der Stopfmaschine nivelliert, gehoben, gerichtet und gestopft. Ziel dieser Instandhaltung ist der sichere Betrieb und damit die Zufriedenheit der Kunden. Wird die Instandhaltung verzögert, müssen Langsamfahrstellen eingerichtet werden, die den Betrieb behindern.


Für die Instandhaltung von Gleisen und Weichen ist eine genaue Planung ebenso notwendig wie eine hohe Durcharbeitungsqualität und Dauerleistung der eingesetzten Maschinen. Je besser und vor allem nachhaltiger die Durcharbeitung ist, desto länger ist der Zeitraum bis zum nächsten Einsatz.

Maschinenqualität zahlt sich aus


Durch den Einsatz unserer Stopftechnik erhält man eine dauerhafte Verdichtung des Schwellenauflagers. Die Kombination hochwertiger mechanischer Komponenten mit präzise arbeitender Hydraulik ermöglicht konstante Arbeitsqualität. Dieses Prinzip, bis zur Perfektion weiterentwickelt, bewährt sich weltweit bei den unterschiedlichsten Schotterverhältnissen und Oberbauformen.

Wirtschaftliche Maschinen für alle Einsatzbereiche


Die Wahl der optimalen Stopfmaschine richtet sich nach den technischen und wirtschaftlichen Anforderungen in Abstimmung mit einer anwendungsorientierten Ausstattung. In den vergangenen 60 Jahren lieferten wir über 8.200 Stopfmaschinen in 109 Länder der Erde. Diese Publikation bietet einen Überblick über die verschiedenen
Arbeitsaggregate, die Zusatzeinrichtungen sowie die Mess- und Steuerungstechnik. Mit diesem vielfältigen Angebot stehen für unterschiedliche Anforderungen die jeweils passenden Maschinen zur Verfügung.

Die Notwendigkeit des Stopfens


  • Beseitigung von Gleisfehlern in Höhe und Richtung, damit die Betriebssicherheit und der Fahrkomfort der Züge gegeben sind.
  • Beseitigung der Schwellenhohllagen, damit die Last gleichmäßig auf die Schwellen verteilt und in den Untergrund abgeleitet wird.
  • Herstellung von definierten Auflagern, um Instabilitäten wie das Schwellenreiten zu vermeiden.
  • Verbesserung der Gleisqualität, bevor ein nicht mehr umkehrbarer Verfall des Gleises einsetzt.
Unsere Stopfmaschinen beseitigen Gleisfehler (Abweichungen in Höhe und Richtung) und stellen ein dauerhaftes Auflager für die Schwellen her. Damit sorgen sie für eine dauerhafte Gleisgeometrie.

Wie wird mit Stopfmaschinen gearbeitet?

Nur die passende Technologie bringt die besten technischen und wirtschaftlichen Ergebnisse.


Unsere Kerntechnologie – die Stopfaggregate – findet sich, in unterschiedlichen Ausführungen und Größen, selbstverständlich in allen unseren Stopfmaschinen. Für die effiziente und qualitativ hochwertige Durcharbeitung mit höchster Präzision sind aber noch eine Reihe weiterer Einrichtungen erforderlich. Wie bei der Stopftechnologie kommen dabei unsere vielfach bewährten Komponenten zum Einsatz.

Das beginnt mit den präzisen und zuverlässigen Messsystemen, mit groß dimensionierten Messrädern oder bei der Verwendung von Stahlseilen als Bezugssehnen, die einen besonders zuverlässigen und leicht zu wartenden Aufbau ermöglichen. Gearbeitet wird mit einem Proportional-Parallel-Nivelliersystem mit je einer Stahlsehne pro Schienenstrang sowie mit einem Einsehnen-Richtmesssystem.

Die umfassende Steuerung der Maschine während der Arbeit übernimmt der Automatische Leitcomputer ALC. Er liefert die exakten Daten für die präzise Behebung von Richtungs- und Höhenfehlern in Gleisen und Weichen.

Die Hebe- und Richteinrichtungen für die exakte Führung des Gleisrostes sind generell in eigene Rahmen integriert. Für sichere Hebe- und Richtvorgänge im Gleis und in der Weiche sorgen Richtrollen, Rollhebezangen oder verstellbare Hebehaken.

Die Hauptrahmen der Maschinen, die alle Aggregate verbinden, sind robuste Konstruktionen, hergestellt aus hochwertigen Stählen mittels modernster schweißtechnischer Verfahren. Achs- und Radmaterial der Fahrwerke entsprechen hohen Standards, Federungen mit Stoßdämpfern sorgen für hohe Laufruhe.


Technische Standards für Generationen

Franz Plasser und Josef Theurer gelang im Jahr 1953 mit der Entwicklung des ersten hydraulischen Stopfaggregates ein entscheidender Qualitätssprung in der Stopftechnologie.

Das Gespräch mit Dr. Josef Theurer – einem der Gründer von Plasser & Theurer – zeigt die Entwicklung der Plasser & Theurer-Stopftechnologie

„Die mechanischen Maschinen hatten den Nachteil, dass sie mit Hand betätigt wurden und die Beistellung – und damit die Verdichtung des Schotters – nicht gleichmäßig war. Ich kam auf die Idee, die Hydraulik einzuführen, bei der sich der Druck gleichmäßig in der Flüssigkeit fortpflanzt und auf das Schotterbett ebenso gleichmäßig überträgt. Damit konnten wir an den vibrierenden Stopfpickeln – und das ist das Entscheidende – den richtigen Druck, also die Verdichtung, gewährleisten. Gleichmäßiger Druck an den Werkzeugen war verwirklicht, was bei der mechanischen Maschine nicht der Fall war. Wir bezeichneten das damals schon als ,asynchrone Beistellung‘, womit gemeint war, dass jeder Pickel so weit beistellt, bis er seinen Druck erreicht hat. Damit konnten wir zum Beispiel unter dem linken Schienenstrang die gleiche Verdichtung herstellen wie unter dem rechten Schienenstrang. Das hat wesentlich zur Sicherheit der Eisenbahn beigetragen.“


Heute kann man dieses Stopfverfahren als Standard-Technologie bezeichnen. Es wurde von allen namhaften Herstellern übernommen und kommt weltweit zum Einsatz.

Weitere bedeutende Entwicklungen aus unserem Haus:


  • erste Integration des Hebens und Richtens in Stopfmaschinen, 
  • erste 2-, 3- und 4-Schwellen-Stopfmaschine, 
  • erste kontinuierlich arbeitende Stopfmaschine, 
  • erste Weichenstopfmaschine, 
  • erste kombinierte Gleis- und Weichenstopfmaschine und vieles mehr
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